Wenn der Biss sinkt, sinkt das Gesicht mit.

Zähne werden nicht über Nacht kürzer. Sie werden es über Jahre. Er kam wegen der Schmerzen – Kiefergelenke, Kaumuskulatur. Das andere sah er erst auf den Aufnahmen. Jahrelanges Knirschen und Pressen hatten Zahnsubstanz in großem Umfang abgetragen und die Bisshöhe absinken lassen. Mit ihr war die natürliche Höhe des unteren Gesichtsdrittels verloren gegangen. Nur konnte niemand sagen, woran es lag.

Diagnose

Generalisierter Zahnabrieb mit ausgeprägten Empfindlichkeiten, insuffiziente Fremdrestaurationen, deutlich abgesenkte Bisshöhe mit funktioneller Beeinträchtigung.

Die Entscheidung

Die Bisshöhe anzuheben ist der Eingriff, vor dem in der Zahnmedizin am meisten zurückgeschreckt wird. Wer die vertikale Dimension falsch wählt, korrigiert das nicht nachträglich. Deshalb wurde sie hier nicht festgelegt, sondern erprobt. Die neue Höhe wurde ermittelt, simuliert, auf einer neuromuskulär zentrierten Schiene getestet und anschließend im Alltag getragen – lange, bevor eine einzige definitive Restauration entstand. Erst als die Höhe sich im Leben bewährt hatte, wurde sie gebaut.

Ziel

Eine stabile Bisslage und die verlorene Bisshöhe zurückgewinnen – und mit der Anhebung die natürliche Höhe des unteren Gesichtsdrittels. Dazu klarere Zahnformen und eine natürlich hellere Farbe.

„Wer vom Zahn aus plant, bekommt einen Zahn. Wer vom Gesicht aus plant, ein Gesicht.“

Unsere Herangehensweise

  • Analyse: Biss, Kiefergelenke, Kaumuskulatur. Foto- und Videoanalyse, digitaler Scan.
  • Planung nach The Facial Aesthetic Concept©: Gesichtsarchitektur, Lachlinie, Proportionen. Das Ziel wurde im Gesicht festgelegt, die Funktion anschließend daran gebaut.
  • Real Face Preview: Das Ergebnis war sichtbar, bevor irgendetwas begonnen hatte
  • Funktion – Die neue Bisshöhe: Ermittelt und simuliert. Gemessen, nicht geschätzt.
  • Test Drive – Testen Sie Ihre neuen Zähne im Mund bevor sie eingesetzt werden. Prototypen im Alltag – essen, sprechen, lachen. Erst danach stand die Höhe fest.
  • Finale Rekonstruktion: Veneers und keramische Restaurationen in neuromuskulär zentrierter Bissposition. Non- und minimalinvasiv.

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Ergebnis

Der Biss trägt wieder. Die Beschwerden in Kiefergelenken und Kaumuskulatur sind zurückgegangen. Das untere Gesichtsdrittel hat seine Höhe zurück – sichtbar, ohne dass jemand sagen könnte, woran es liegt. Was auffällt, ist nicht die Arbeit. Es ist das Gesicht davor.

„Der Biss trägt das Gesicht.“

Behandlungsdauer

Drei Wochen für die definitive Rekonstruktion, nach abgeschlossenem Test Drive.

Hinweis

Die dargestellte Behandlung stellt einen individuellen Fall dar. Therapiepläne und Ergebnisse variieren je nach Ausgangsbefund.

Was sind Zaritzki Restaurationen?

Perfekt soll es sein. Aber nicht perfekt aussehen. Das ist der schwierigste Auftrag in der Zahnmedizin, und er entscheidet sich an drei Stellen.

Man soll es nicht sehen. Eine Restauration darf nicht regelmäßiger sein als der Rest Ihrer Zähne. Licht, Oberfläche und Transparenz werden dem nachempfunden, was schon da ist – nicht einem Ideal. Ein Zahn hat Textur, minimale Unregelmäßigkeiten, eine eigene Art, Licht zu brechen. Genau das wird nachgebaut. Deshalb entsteht die Keramik in Handarbeit im Meisterlabor, und die Farbe wird im Try-In abgestimmt, bevor etwas dauerhaft eingesetzt wird.

Es soll sich genauso anfühlen wie vorher. Ihre Zunge kennt jeden Millimeter Ihres Mundes und findet jede Kante. Kontaktpunkte, Bissführung und Übergänge werden deshalb so gearbeitet, dass nichts neu ist, was sich neu anfühlt. Auch der Zahnzwischenraum bleibt, wie Sie ihn kennen – Zahnseide soll sich so führen lassen wie immer.

Es soll nichts weggenommen werden. Wir kämpfen um jeden Millimeter Ihres eigenen Zahns. Vor jedem Zahn steht dieselbe Frage: Wie viel ist nötig – und wie wenig genügt? Ein Inlay, solange ein Inlay trägt. Eine Teilkrone, wenn die Kaufläche verloren ist. Eine Krone erst, wenn der Zahn rundherum Schutz braucht. Gearbeitet wird unter Lupenbrille mit fünffacher Vergrößerung und LED-Speziallicht, mit Instrumenten, die für diesen Maßstab gemacht sind – und mit der Zeit, die es dafür braucht. Substanz zu erhalten dauert länger, als sie zu entfernen. Deshalb dauert es hier länger.

Und weil eine Restauration nicht nur zum Zahn passen muss, sondern zum Gesicht, steht am Anfang The Facial Aesthetic Concept©: Das ästhetische Ziel wird zuerst definiert, Bissführung und Belastung werden daran gebaut. Was bleibt, ist der Eindruck, dass nichts gemacht wurde. Nur dass alles stimmt.

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Wie wurde Dr. Zaritzki zum Spezialisten?

Dr. Felix Zaritzki verfügt über eine 27-jährige Expertise im Bereich der Full-Mouth-Transformations, also ästhetisch-funktionellen Gesamtrehabilitationen. Mittlerweile hat er Tausende Veneers und Non-Prep Veneers für anspruchsvolle PatientInnen aus dem In- und Ausland gefertigt. Internationale Fortbildungen und der intensive Austausch mit renommierten Zahnärzten und technischen Meisterlaboren weltweit, gepaart mit der Schaffung eigener Behandlungstechniken hat sein ästhetisches Erfolgskonzept geprägt, mit dem er seinem Ruf als Veneer-Spezialisten gerecht wird.

Was wir für Sie tun können

Unser gesamtes Spektrum vom Check-up und Dentalhygiene über konservative Zahnheilkunde, Implantologie und Kieferorthopädie bis hin zu ästhetisch-funktionellen Gesamtrehabilitationen.