Komplexe Behandlungsfälle dokumentieren wir auch in zahnmedizinischen Fachpublikationen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern vor allem die Planung, die klinischen Entscheidungen und die einzelnen Behandlungsschritte. So teilen wir Erfahrungen und Vorgehensweisen, die auch für andere Zahnärzte relevant sein können.

Dieser Fallbericht beschreibt eine multidisziplinäre Vorgehensweise bei einer umfassenden Gesamtrehabilitation. Es wird gleichzeitig eine zahnmedizinische Rehabilitation durchgeführt und dabei das gesamte faziale Erscheinungsbild harmonisiert.

Nach der Erstveröffentlichung wurde die Publikation für die „Best of“-Jahresausgabe erneut ausgewählt und veröffentlicht.
Der vorliegende Fallbericht beschreibt detailliert die Vorgehensweise bei einer Sofortimplantation im Oberkieferfrontzahnbereich, gefolgt von einer unmittelbaren Versorgung mit einer präoperativ hergestellten, transkoronal verschraubten einteiligen Vollkeramikkrone. Dabei wird nicht nur die technische Umsetzung erläutert, sondern auch ein ästhetischer Vergleich zu einer Brückenversorgung im Unterkieferfrontzahnbereich vorgenommen.

Die Ästhetik als definierender Ausgangspunkt bildet die Grundlage einer multidisziplinären Gesamtrehabilitation, bei der funktionelle und ästhetische Parameter gleichrangig und integrativ in die Behandlungsplanung einfließen. Neben der dreidimensionalen Implantatplanung und full-guided Insertion verfolgt das von Zaritzki Fine Dentistry entwickelte „The Facial Aesthetic Concept©“ eine strukturierte Behandlungsstrategie, die Ästhetik und Funktion nicht additiv, sondern als untrennbare systemische Einheit begreift und das ästhetisch-funktionelle Endergebnis als leitende therapeutische Matrix definiert.

Die Restauration tief zerstörter Zähne mit subgingivalen Defekten galt bisher als „experimentelle Zahnmedizin“ und alles andere als verlässlich. Dabei bietet die orthodontische Extrusion als präprothetische Maßnahme eine gewebeerhaltende und minimalinvasive therapeutische Alternative zur chirurgischen Kronenverlängerung oder Extraktion an. Sie ermöglicht die Wiederherstellung der biologischen Breite und schafft somit die Grundvoraussetzungen für eine langzeitstabile prothetische Rehabilitation. Der vorliegende Beitrag zeigt Indikationen, Limitationen sowie die klinische Umsetzung anhand eines Fallbeispiels und vergleicht diese Therapieform mit Therapiealternativen aus einer gesundheitsökonomischen Perspektive und aus Sicht des Patienten. Vor einem präventionstherapeutischen Hintergrund kann die orthodontische Extrusion als Therapieform der Erstintervention angesehen werden, die den Zahnersatz gänzlich vermeidet oder zumindest in ein höheres Patientenalter verlegt.

Der folgende Fallbericht beschreibt die Sofortimplantation im Unterkieferseitenzahnbereich mit transgingivaler Einheilung und frühzeitiger definitiver Versorgung. Ziel der Behandlung war es, einen frakturierten Unterkieferseitenzahn funktionell zu rehabilitieren und der Patientin innerhalb eines kurzen Zeitraums den Ersatz des fehlenden Zahns zu ermöglichen.
Der vorliegende Fallbericht beschreibt detailliert die Vorgehensweise bei einer Sofortimplantation im Oberkieferfrontzahnbereich, gefolgt von einer unmittelbaren Versorgung mit einer präoperativ hergestellten, transkoronal verschraubten einteiligen Vollkeramikkrone. Dabei wird nicht nur die technische Umsetzung erläutert, sondern auch ein ästhetischer Vergleich zu einer Brückenversorgung im Unterkieferfrontzahnbereich vorgenommen.

Digitale Technologien – sowohl im zahnmedizinischen als auch zahntechnischen Arbeitsalltag – ermöglichen in der Implantologie beim Erhalt der periimplantären Hart- und Weichgewebestrukturen neue Optionen. Nicht nur in der Diagnostik haben sich in den letzten Jahren neue Behandlungsabläufe eröffnet.