Als Jugendliche hatte sie einen starken Engstand. Es wurde damals empfohlen, einen Frontzahn im Unterkiefer zu entfernen. Eine folgenschwere Entscheidung fürs ganze Leben. Die entstandene Lücke wurde kieferorthopädisch geschlossen, dafür wurden die übrigen Zähne stark verschoben und gekippt. Was damals abgeschlossen schien, wirkte über Jahrzehnte weiter. Die Zahnachsen standen zunehmend ungleichmäßig, Zahnfleisch ging zurück, die Bisshöhe sank, die Zähne rieben aneinander, dadurch kam es zu Abnutzungen. Dazu kamen Beschwerden der Kaumuskulatur und Kiefergelenke. Die Aufgabe war deshalb nicht, die damalige Zahnstellung ein wenig zu korrigieren. Der gesamte Biss musste neu geplant und aufgebaut werden.

Ausgeprägte Fehlstellungen nach früherer kieferorthopädischer Behandlung, deutlich abgenutzte Zähne und eine reduzierte Bisshöhe. Dazu kamen zurückgegangenes Zahnfleisch, Beschwerden der Kaumuskulatur und Kiefergelenke sowie mehrere ältere Restaurationen, die erneuert werden mussten.
Der komplexe Ausgangsbefund und die bereits erfolgten Behandlungen verlangten einen klaren Gesamtplan: Ästhetik und Funktion neu ordnen – und dabei so viel natürliche Zahnsubstanz wie möglich erhalten. Zunächst wurde mit The Facial Aesthetic Concept© das ästhetische Endergebnis definiert: Zahnformen, Proportionen, sichtbare Zahnlänge und ihre Wirkung im Gesicht. Darauf aufbauend wurden Bisshöhe und Funktion neu geplant. Anschließend wurden die Zähne mit Invisalign gezielt in eine günstigere Position gebracht. So entstand die Voraussetzung, die spätere Rekonstruktion mit Veneers und keramischen Restaurationen deutlich minimalinvasiver umzusetzen. Erst die richtige Position. Dann die definitive Form. So konnte erhalten werden, was erhalten werden sollte.
Die verlorene Bisshöhe sollte wieder aufgebaut werden. Gleichzeitig wollten wir die Zähne so vorbereiten, dass für die spätere Rekonstruktion so wenig gesunde Zahnsubstanz wie möglich entfernt werden musste.
Deshalb begann die Behandlung nicht mit Keramik, sondern mit Invisalign. Schief oder ungünstig stehende Zähne wurden zuerst in eine bessere Position bewegt. So mussten sie später nicht stärker beschliffen werden, nur damit Veneers oder andere keramische Restaurationen richtig sitzen. Das ist der eigentliche minimalinvasive Ansatz: erst die Position verbessern, dann nur dort Zahnsubstanz entfernen, wo es wirklich notwendig ist. Ästhetisch sollte das Lächeln breiter, leichter und natürlicher wirken – mit mehr sichtbarer Zahnlänge, harmonischeren Zahnformen und einer natürlich helleren Farbe. Funktion, Zahnstellung und Ästhetik wurden von Anfang an gemeinsam geplant.






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Die verlorene Bisshöhe wurde wieder aufgebaut, Zahnstellungen und Kontakte neu abgestimmt und die funktionelle Situation stabilisiert. Entzündliche Befunde wurden behandelt, ältere insuffiziente Restaurationen erneuert und die Implantatprothetik in die neue Gesamtplanung integriert.
Ästhetisch wirkt das Lächeln heute breiter, leichter und ruhiger. Die Zähne zeigen wieder mehr Länge, die Achsen wirken harmonischer, die Proportionen klarer und die Farbe natürlich heller. Trotz unterschiedlicher Restaurationsformen bleibt die technische Komplexität im Ergebnis unsichtbar. Viele unterschiedliche Behandlungen. Ein Ergebnis, das selbstverständlich wirkt.
6 Monate inkl. kieferorthopädischer Korrektur. Weitere vier Wochen für die definitive Rekonstruktion inkl. Test Drive.
Die dargestellte Behandlung stellt einen individuellen Fall dar. Therapiepläne und Ergebnisse variieren je nach Ausgangsbefund.
Perfekt soll es sein. Aber nicht perfekt aussehen. Das ist der schwierigste Auftrag in der Zahnmedizin, und er entscheidet sich an drei Stellen.
Man soll es nicht sehen. Eine Restauration darf nicht regelmäßiger sein als der Rest Ihrer Zähne. Licht, Oberfläche und Transparenz werden dem nachempfunden, was schon da ist – nicht einem Ideal. Ein Zahn hat Textur, minimale Unregelmäßigkeiten, eine eigene Art, Licht zu brechen. Genau das wird nachgebaut. Deshalb entsteht die Keramik in Handarbeit im Meisterlabor, und die Farbe wird im Try-In abgestimmt, bevor etwas dauerhaft eingesetzt wird.
Es soll sich genauso anfühlen wie vorher. Ihre Zunge kennt jeden Millimeter Ihres Mundes und findet jede Kante. Kontaktpunkte, Bissführung und Übergänge werden deshalb so gearbeitet, dass nichts neu ist, was sich neu anfühlt. Auch der Zahnzwischenraum bleibt, wie Sie ihn kennen – Zahnseide soll sich so führen lassen wie immer.
Es soll nichts weggenommen werden. Wir kämpfen um jeden Millimeter Ihres eigenen Zahns. Vor jedem Zahn steht dieselbe Frage: Wie viel ist nötig – und wie wenig genügt? Ein Inlay, solange ein Inlay trägt. Eine Teilkrone, wenn die Kaufläche verloren ist. Eine Krone erst, wenn der Zahn rundherum Schutz braucht. Gearbeitet wird unter Lupenbrille mit fünffacher Vergrößerung und LED-Speziallicht, mit Instrumenten, die für diesen Maßstab gemacht sind – und mit der Zeit, die es dafür braucht. Substanz zu erhalten dauert länger, als sie zu entfernen. Deshalb dauert es hier länger.
Und weil eine Restauration nicht nur zum Zahn passen muss, sondern zum Gesicht, steht am Anfang The Facial Aesthetic Concept©: Das ästhetische Ziel wird zuerst definiert, Bissführung und Belastung werden daran gebaut. Was bleibt, ist der Eindruck, dass nichts gemacht wurde. Nur dass alles stimmt.
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Dr. Felix Zaritzki verfügt über eine 27-jährige Expertise im Bereich der Full-Mouth-Transformations, also ästhetisch-funktionellen Gesamtrehabilitationen. Mittlerweile hat er Tausende Veneers und Non-Prep Veneers für anspruchsvolle PatientInnen aus dem In- und Ausland gefertigt. Internationale Fortbildungen und der intensive Austausch mit renommierten Zahnärzten und technischen Meisterlaboren weltweit, gepaart mit der Schaffung eigener Behandlungstechniken hat sein ästhetisches Erfolgskonzept geprägt, mit dem er seinem Ruf als Veneer-Spezialisten gerecht wird.