Keiner bemerkt den Moment, in dem ein Zahn sich verfärbt, kürzer wird oder sich verschiebt. Es passiert langsam. Ein bisschen weniger Länge. Ein Zahn steht irgendwann etwas anders. Die Farbe wirkt gelblicher, das Zahnfleisch rötlicher. Jahre, Lifestyle, Stress und Gewohnheiten hinterlassen ihre Spuren, ohne dass es diesen einen Moment gibt, an dem man sie wahrnimmt. Bis man irgendwann in den Spiegel schaut oder ein älteres Foto sieht und denkt: Meine Zähne sahen einmal anders aus.

Generalisierter Zahnabrieb mit deutlichem Verlust von Zahnlänge und natürlicher Schneidekantenanatomie, Zahnverfärbungen sowie Stellungs- und Positionsveränderungen einzelner Zähne. Zusätzlich bestanden ältere, insuffiziente Fremdrestaurationen.
Durch den Substanzverlust war die Bisshöhe reduziert. Die Zähne trafen beim Zubeißen und bei Bewegungen des Kiefers nicht mehr richtig aufeinander. Vor allem bei seitlichen Bewegungen lösten sich die Seitenzähne nicht mehr so voneinander, wie sie sollten. Dadurch verteilten sich die Kräfte nicht mehr kontrolliert. Einzelne Zähne und Restaurationen wurden stärker beansprucht, ebenso Kaumuskulatur und Kiefergelenke. Weiterer Abrieb und Folgeschäden wurden dadurch begünstigt.
Eine rein ästhetische Korrektur hätte zu kurz gegriffen. Zahnlänge, Bisshöhe und Belastung mussten gemeinsam neu aufgebaut werden. Mit dem Vertical Restore wurde zunächst festgelegt, wie viel Höhe zurückgegeben werden konnte. Darauf aufbauend wurden die Zahnformen so neu geplant, dass die Zähne beim Zubeißen wieder stabil zusammentreffen und sich die Kräfte beim Kauen und bei Bewegungen des Kiefers kontrollierter verteilen. Die älteren, insuffizienten Fremdrestaurationen wurden dabei nicht einfach übernommen, sondern dort ersetzt, wo sie funktionell oder ästhetisch nicht mehr in das neue Konzept passten. Erst als Höhe, Kontakte und Bewegungsabläufe stimmten, wurden Form und Farbe definitiv umgesetzt.
Nicht Zahn für Zahn zu korrigieren, sondern das gesamte Ergebnis vorab als Einheit zu planen: Zahnlängen, Stellung, Farbe, Bisshöhe, Kontakte und bestehende Fremdrestaurationen. Ästhetisch sollte das Lächeln wieder klarer, heller und natürlicher wirken. Funktionell musste gleichzeitig feststehen, wie Ober- und Unterkiefer danach aufeinandertreffen, wie sich die Kräfte verteilen und wie der Biss bei Bewegungen funktioniert. Erst das Gesamtbild definieren. Dann jeden einzelnen Zahn so behandeln, dass er genau dort hineinpasst.









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Aus vielen Einzelproblemen entstand ein gemeinsames Ergebnis. Die Zähne wirken wieder länger, heller und klarer in ihrer Form. Verschobene Positionen wurden harmonisiert, ältere Fremdrestaurationen in das neue Gesamtbild integriert und die natürlichen Proportionen wiederhergestellt. Gleichzeitig wurde die verlorene Bisshöhe aufgebaut und das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer neu abgestimmt. Die Zähne treffen kontrollierter aufeinander, Belastungen verteilen sich gezielter und auch Bewegungen des Kiefers wurden in die Planung einbezogen.
Was heute selbstverständlich aussieht, ist das Ergebnis eines Plans, der nicht bei einzelnen Zähnen begonnen hat, sondern beim gesamten Lächeln und seinem Biss.
Vier Wochen für die definitive Rekonstruktion, nach abgeschlossenem Test Drive.
Die dargestellte Behandlung stellt einen individuellen Fall dar. Therapiepläne und Ergebnisse variieren je nach Ausgangsbefund.
Perfekt soll es sein. Aber nicht perfekt aussehen. Das ist der schwierigste Auftrag in der Zahnmedizin, und er entscheidet sich an drei Stellen.
Man soll es nicht sehen. Eine Restauration darf nicht regelmäßiger sein als der Rest Ihrer Zähne. Licht, Oberfläche und Transparenz werden dem nachempfunden, was schon da ist – nicht einem Ideal. Ein Zahn hat Textur, minimale Unregelmäßigkeiten, eine eigene Art, Licht zu brechen. Genau das wird nachgebaut. Deshalb entsteht die Keramik in Handarbeit im Meisterlabor, und die Farbe wird im Try-In abgestimmt, bevor etwas dauerhaft eingesetzt wird.
Es soll sich genauso anfühlen wie vorher. Ihre Zunge kennt jeden Millimeter Ihres Mundes und findet jede Kante. Kontaktpunkte, Bissführung und Übergänge werden deshalb so gearbeitet, dass nichts neu ist, was sich neu anfühlt. Auch der Zahnzwischenraum bleibt, wie Sie ihn kennen – Zahnseide soll sich so führen lassen wie immer.
Es soll nichts weggenommen werden. Wir kämpfen um jeden Millimeter Ihres eigenen Zahns. Vor jedem Zahn steht dieselbe Frage: Wie viel ist nötig – und wie wenig genügt? Ein Inlay, solange ein Inlay trägt. Eine Teilkrone, wenn die Kaufläche verloren ist. Eine Krone erst, wenn der Zahn rundherum Schutz braucht. Gearbeitet wird unter Lupenbrille mit fünffacher Vergrößerung und LED-Speziallicht, mit Instrumenten, die für diesen Maßstab gemacht sind – und mit der Zeit, die es dafür braucht. Substanz zu erhalten dauert länger, als sie zu entfernen. Deshalb dauert es hier länger.
Und weil eine Restauration nicht nur zum Zahn passen muss, sondern zum Gesicht, steht am Anfang The Facial Aesthetic Concept©: Das ästhetische Ziel wird zuerst definiert, Bissführung und Belastung werden daran gebaut. Was bleibt, ist der Eindruck, dass nichts gemacht wurde. Nur dass alles stimmt.
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Dr. Felix Zaritzki verfügt über eine 27-jährige Expertise im Bereich der Full-Mouth-Transformations, also ästhetisch-funktionellen Gesamtrehabilitationen. Mittlerweile hat er Tausende Veneers und Non-Prep Veneers für anspruchsvolle PatientInnen aus dem In- und Ausland gefertigt. Internationale Fortbildungen und der intensive Austausch mit renommierten Zahnärzten und technischen Meisterlaboren weltweit, gepaart mit der Schaffung eigener Behandlungstechniken hat sein ästhetisches Erfolgskonzept geprägt, mit dem er seinem Ruf als Veneer-Spezialisten gerecht wird.