Sie hatte sich in einer anderen Praxis bereits Veneers einsetzen lassen. Wie sie damit in ihrem eigenen Gesicht aussehen würde, sah sie jedoch erst, als die Veneers bereits definitiv eingesetzt waren. Es hatte keinen Test Drive gegeben, keine Phase, in der sie Zahnform, Länge und Proportionen vorher erleben und noch verändern konnte. Als sie anschließend in den Spiegel sah, war sie mit dem Ergebnis unglücklich. Bei uns begann die Korrektur deshalb nicht mit dem Austausch der Veneers. Sondern mit einer neuen Planung.
Nach The Facial Aesthetic Concept© wurde zunächst definiert, wie ihr Lächeln zu Gesicht, Lippen und Mimik passen sollte. Das geplante Ergebnis wurde sichtbar gemacht, als Prototyp in den Mund übertragen und gemeinsam so lange verfeinert, bis Form, Proportionen und Wirkung stimmten. Erst danach wurden die definitiven Veneers gefertigt.

Die bestehenden Veneers passten ästhetisch nicht harmonisch zu Gesicht, Lippen, Typ und Körperstatur. Gleichzeitig stimmte der Biss nicht: Einzelne Zähne trafen zu früh oder zu stark aufeinander, andere Kontakte fehlten. Der Unterkiefer wurde dadurch in einen Zwangsbiss nach hinten geführt. Hinzu kamen entzündetes Zahnfleisch, ausgeprägte Heiß-Kalt-Empfindlichkeiten sowie Beschwerden in den Kiefergelenken und der Kaumuskulatur. Damit war klar: Es ging nicht nur um eine ästhetische Korrektur. Ästhetik und Funktion mussten gemeinsam neu geplant werden.
Für die Patientin war diesmal etwas grundlegend anders: Das Ergebnis entstand nicht über ihren Kopf hinweg, sondern mit ihr. Zuerst wurde definiert, was sich verändern musste. Die bestehenden Zahnformen wirkten zu breit, zu flach und zu kantig, insgesamt zu maskulin für Gesicht, Lippen, Typ und Körperstatur. Die Seitenzähne wirkten künstlich, die Formen untereinander nicht selbstverständlich. Auch die Farbe war zu weiß und zu opak. Es fehlten Transparenz, feine Farbverläufe, Oberflächenstruktur und die Lichtwirkung natürlicher Zähne. Gleichzeitig musste der Biss neu geplant werden.
Die neuen Zahnformen sollten nicht nur anders aussehen, sondern den Unterkiefer aus dem Zwangsbiss herausführen, stabile Kontakte ermöglichen und Kiefergelenke sowie Muskulatur entlasten. All das wurde zunächst designt, dann sichtbar gemacht und anschließend als Prototyp in den Mund übertragen. Die Patientin konnte sehen, sprechen, lachen und zubeißen – und jeden Schritt mit uns weiterentwickeln, solange noch alles veränderbar war. Erst als Ästhetik und Funktion für sie und für uns stimmten, wurden daraus die definitiven Veneers.
Ein Lächeln, das feiner, femininer und natürlicher wirkt – mit Zahnformen, die zu Gesicht, Lippen, Typ und Körperstatur passen. Weniger Breite und Härte, mehr Leichtigkeit, Transparenz, Tiefe und natürliche Oberflächen. Gleichzeitig sollte der Biss neu geordnet werden: ohne Zwangsposition des Unterkiefers, mit stabilen Kontakten und einer Entlastung von Kiefergelenken und Kaumuskulatur. Ästhetik, die selbstverständlich wirkt. Funktion, die sich ebenso selbstverständlich anfühlt.





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Die neuen Veneers wirken feiner, leichter und deutlich natürlicher. Zahnform, Länge und Proportionen passen zu Gesicht, Lippen und Körperstatur; Transparenz, Farbverläufe und Oberflächen geben den Zähnen die Tiefe zurück, die zuvor fehlte.
Gleichzeitig wurde der Biss neu eingestellt. Die Zähne treffen kontrolliert aufeinander, der Unterkiefer wird nicht mehr in die vorherige Zwangsposition geführt. Und vielleicht der wichtigste Unterschied zur ersten Behandlung: Als die definitiven Veneers eingesetzt wurden, kannte die Patientin ihr neues Lächeln bereits. Sie hatte es gesehen, getragen, getestet und mitentwickelt.
Vier Wochen inklusive The Facial Aesthetic Concept©, Test Drive und definitiver Restauration mit Veneers.
Die dargestellte Behandlung stellt einen individuellen Fall dar. Therapiepläne und Ergebnisse variieren je nach Ausgangsbefund.
Perfekt soll es sein. Aber nicht perfekt aussehen. Das ist der schwierigste Auftrag in der Zahnmedizin, und er entscheidet sich an drei Stellen.
Man soll es nicht sehen. Eine Restauration darf nicht regelmäßiger sein als der Rest Ihrer Zähne. Licht, Oberfläche und Transparenz werden dem nachempfunden, was schon da ist – nicht einem Ideal. Ein Zahn hat Textur, minimale Unregelmäßigkeiten, eine eigene Art, Licht zu brechen. Genau das wird nachgebaut. Deshalb entsteht die Keramik in Handarbeit im Meisterlabor, und die Farbe wird im Try-In abgestimmt, bevor etwas dauerhaft eingesetzt wird.
Es soll sich genauso anfühlen wie vorher. Ihre Zunge kennt jeden Millimeter Ihres Mundes und findet jede Kante. Kontaktpunkte, Bissführung und Übergänge werden deshalb so gearbeitet, dass nichts neu ist, was sich neu anfühlt. Auch der Zahnzwischenraum bleibt, wie Sie ihn kennen – Zahnseide soll sich so führen lassen wie immer.
Es soll nichts weggenommen werden. Wir kämpfen um jeden Millimeter Ihres eigenen Zahns. Vor jedem Zahn steht dieselbe Frage: Wie viel ist nötig – und wie wenig genügt? Ein Inlay, solange ein Inlay trägt. Eine Teilkrone, wenn die Kaufläche verloren ist. Eine Krone erst, wenn der Zahn rundherum Schutz braucht. Gearbeitet wird unter Lupenbrille mit fünffacher Vergrößerung und LED-Speziallicht, mit Instrumenten, die für diesen Maßstab gemacht sind – und mit der Zeit, die es dafür braucht. Substanz zu erhalten dauert länger, als sie zu entfernen. Deshalb dauert es hier länger.
Und weil eine Restauration nicht nur zum Zahn passen muss, sondern zum Gesicht, steht am Anfang The Facial Aesthetic Concept©: Das ästhetische Ziel wird zuerst definiert, Bissführung und Belastung werden daran gebaut. Was bleibt, ist der Eindruck, dass nichts gemacht wurde. Nur dass alles stimmt.
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Dr. Felix Zaritzki verfügt über eine 27-jährige Expertise im Bereich der Full-Mouth-Transformations, also ästhetisch-funktionellen Gesamtrehabilitationen. Mittlerweile hat er Tausende Veneers und Non-Prep Veneers für anspruchsvolle PatientInnen aus dem In- und Ausland gefertigt. Internationale Fortbildungen und der intensive Austausch mit renommierten Zahnärzten und technischen Meisterlaboren weltweit, gepaart mit der Schaffung eigener Behandlungstechniken hat sein ästhetisches Erfolgskonzept geprägt, mit dem er seinem Ruf als Veneer-Spezialisten gerecht wird.