Über Jahre Zahn für Zahn behandelt. Bis das Ganze nicht mehr stimmte.

Sie kam zu uns, weil sie mit ihrem Lächeln unglücklich war. Die vorhandenen Zahnformen empfand sie als zu groß, zu grob und zu schwer. Sie fühlte sich damit älter und suchte nach einem Ergebnis, das feiner, femininer und selbstverständlicher zu ihr passt. Bei der Diagnostik zeigte sich, dass es bei Weitem nicht nur um Ästhetik ging. Über Jahre waren Kronen, Teilkronen und Implantatkronen entstanden, ohne dass Biss, Zahnformen und Proportionen jemals gemeinsam neu geplant worden waren. Hinzu kamen starke Entzündungen, undichte Kronenränder und eine Bisssituation, die neu geordnet werden musste. Die Aufgabe bestand deshalb nicht darin, einzelne Kronen ästhetischer zu machen. Zum ersten Mal wurde alles zusammen geplant.

Diagnose

Insuffiziente Kronen, Teilkronen und Implantatkronen mit undichten Restaurationsrändern und Sekundärkaries. Fehlende funktionelle Abstimmung von Bisshöhe und Zahnkontakten. Ästhetisch überdimensionierte, grob gestaltete und stark opake Zahnformen mit fehlender Integration in Gesicht, Lippen und Gesamtproportionen.

Die Entscheidung

Nicht erneut einzelne Zähne zu korrigieren, sondern zum ersten Mal alles gemeinsam zu planen. Ästhetik und Funktion wurden deshalb von Grund auf neu definiert: Zahnformen, Proportionen und Bisshöhe ebenso wie die Frage, welche Elemente ihres bisherigen Lächelns tatsächlich bleiben sollten. Ihre Frontzahnlücke wollte die Patientin zu Beginn unbedingt behalten. Im Real Face Preview sah sie erstmals beide Varianten direkt in ihrem eigenen Gesicht – und änderte ihre Entscheidung selbst. Die neue Version wirkte für sie feiner, femininer und deutlich stimmiger. Parallel wurde die neue Bisshöhe entwickelt und anschließend im Test Drive unter realen Bedingungen erprobt. Erst als Form, Funktion und Wirkung gemeinsam stimmten, wurde die definitive Keramik gefertigt.

Ziel

Eine ästhetisch und funktionell stabile Gesamtrekonstruktion mit neu definierter Bisshöhe, harmonisierten Zahnkontakten und biologisch suffizienten Restaurationsrändern. Ästhetisch sollten feinere, femininere und natürlicher wirkende Zahnformen entstehen – mit Proportionen, Transluzenz und Oberflächen, die sich selbstverständlich in Gesicht, Lippen und Körperproportionen einfügen.

„Wer vom Zahn aus plant, bekommt einen Zahn. Wer vom Gesicht aus plant, ein Gesicht.“

Unsere Herangehensweise

  • Planung nach The Facial Aesthetic Concept©: Zahnformen, Proportionen, sichtbare Zahnlänge, Ästhetik und Funktion wurden erstmals als gemeinsames Ziel im Gesicht neu entwickelt.
  • Real Face Preview: Unterschiedliche Designs wurden direkt im Gesicht sichtbar. Auch die zunächst feststehende Entscheidung für die Frontzahnlücke konnte so real beurteilt und neu entschieden werden.
  • Vertical Restore: Die Bisshöhe wurde neu bestimmt und funktionell so aufgebaut, dass Zahnkontakte, Kiefergelenke und Muskulatur wieder in ein stabiles Zusammenspiel kommen.
  • Test Drive: Das geplante Ergebnis wurde als Prototyp in den Mund übertragen. Die Patientin konnte damit essen, sprechen und lachen und die neue Ästhetik und Bisshöhe im Alltag erleben.
  • Follow-ups: Zahnformen, Proportionen, Bisshöhe und Kontakte wurden unter realen Bedingungen weiter verfeinert – solange noch alles veränderbar war.
  • Digital Transfer: Erst die klinisch optimierte Situation wurde erneut digital erfasst und zur verbindlichen Grundlage für die zahntechnische Umsetzung.
  • Definitive Rekonstruktion: Kronen, Teilkronen und Implantatkronen wurden vollständig erneuert; die vorhandenen Implantate selbst blieben erhalten. Die definitive Umsetzung erfolgte in individuell gefertigter Keramik.

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Ergebnis

Kronen, Teilkronen und Implantatkronen wurden zu einer gemeinsamen ästhetischen und funktionellen Rekonstruktion zusammengeführt. Die neuen Zahnformen wirken feiner, femininer und natürlicher; Proportionen, Transluzenz und Oberfläche fügen sich ruhiger in Gesicht und Lippen ein. Die neu definierte Bisshöhe und die Zahnkontakte waren bereits im Test Drive erprobt und in den Follow-ups verfeinert worden, bevor die definitive Keramik entstand.

Der vielleicht wichtigste ästhetische Wendepunkt war die Frontzahnlücke. Zu Beginn wollte die Patientin sie unbedingt behalten. Für sie war sie Teil ihres Charakters und ihrer Identität. Erst durch das Real Face Preview konnte sie sich tatsächlich mit einer Alternative im eigenen Gesicht sehen. Nicht als abstraktes Design, sondern an sich selbst. Dabei stellte sie fest, dass die Version ohne Zahnlücke viel stärker dem entsprach, wie sie sich selbst sehen wollte: feiner, femininer, frischer und stimmiger zu ihrem Typ. Diese Entscheidung hätte sie anhand einer Beschreibung oder eines Modells kaum treffen können. Sie musste sich selbst sehen, um sie treffen zu können. Genau darin lag in diesem Fall der besondere Wert des Real Face Preview: Nicht wir entschieden, was zu ihr passt. Es gab ihr die Möglichkeit, ihre eigene Vorstellung zu überprüfen – und neu zu entscheiden.

„Ihr wisst gar nicht, wie sehr ihr mein Leben zum Besseren verändert habt.“

Behandlungsdauer

Vier Wochen für die definitive Rekonstruktion, nach abgeschlossenem Test Drive.

Hinweis

Die dargestellte Behandlung stellt einen individuellen Fall dar. Therapiepläne und Ergebnisse variieren je nach Ausgangsbefund.

Was sind Zaritzki Restaurationen?

Perfekt soll es sein. Aber nicht perfekt aussehen. Das ist der schwierigste Auftrag in der Zahnmedizin, und er entscheidet sich an drei Stellen.

Man soll es nicht sehen. Eine Restauration darf nicht regelmäßiger sein als der Rest Ihrer Zähne. Licht, Oberfläche und Transparenz werden dem nachempfunden, was schon da ist – nicht einem Ideal. Ein Zahn hat Textur, minimale Unregelmäßigkeiten, eine eigene Art, Licht zu brechen. Genau das wird nachgebaut. Deshalb entsteht die Keramik in Handarbeit im Meisterlabor, und die Farbe wird im Try-In abgestimmt, bevor etwas dauerhaft eingesetzt wird.

Es soll sich genauso anfühlen wie vorher. Ihre Zunge kennt jeden Millimeter Ihres Mundes und findet jede Kante. Kontaktpunkte, Bissführung und Übergänge werden deshalb so gearbeitet, dass nichts neu ist, was sich neu anfühlt. Auch der Zahnzwischenraum bleibt, wie Sie ihn kennen – Zahnseide soll sich so führen lassen wie immer.

Es soll nichts weggenommen werden. Wir kämpfen um jeden Millimeter Ihres eigenen Zahns. Vor jedem Zahn steht dieselbe Frage: Wie viel ist nötig – und wie wenig genügt? Ein Inlay, solange ein Inlay trägt. Eine Teilkrone, wenn die Kaufläche verloren ist. Eine Krone erst, wenn der Zahn rundherum Schutz braucht. Gearbeitet wird unter Lupenbrille mit fünffacher Vergrößerung und LED-Speziallicht, mit Instrumenten, die für diesen Maßstab gemacht sind – und mit der Zeit, die es dafür braucht. Substanz zu erhalten dauert länger, als sie zu entfernen. Deshalb dauert es hier länger.

Und weil eine Restauration nicht nur zum Zahn passen muss, sondern zum Gesicht, steht am Anfang The Facial Aesthetic Concept©: Das ästhetische Ziel wird zuerst definiert, Bissführung und Belastung werden daran gebaut. Was bleibt, ist der Eindruck, dass nichts gemacht wurde. Nur dass alles stimmt.

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Wie wurde Dr. Zaritzki zum Spezialisten?

Dr. Felix Zaritzki verfügt über eine 27-jährige Expertise im Bereich der Full-Mouth-Transformations, also ästhetisch-funktionellen Gesamtrehabilitationen. Mittlerweile hat er Tausende Veneers und Non-Prep Veneers für anspruchsvolle PatientInnen aus dem In- und Ausland gefertigt. Internationale Fortbildungen und der intensive Austausch mit renommierten Zahnärzten und technischen Meisterlaboren weltweit, gepaart mit der Schaffung eigener Behandlungstechniken hat sein ästhetisches Erfolgskonzept geprägt, mit dem er seinem Ruf als Veneer-Spezialisten gerecht wird.

Was wir für Sie tun können

Unser gesamtes Spektrum vom Check-up und Dentalhygiene über konservative Zahnheilkunde, Implantologie und Kieferorthopädie bis hin zu ästhetisch-funktionellen Gesamtrehabilitationen.